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Dog Sledding in Lapland – EU Story
Text: Alissa Selge
Fotos: Philip Brüderle

Roadtrip Auf einem Hundeschlitten durch Lappland

200 Kilometer nördlich des Polarkreises, nur wenige Minuten vom nordschwedischen Dorf Jukkasjärvi entfernt, starten wir den Motor des Range Rover Sport, um auf dem Weg zur Huskyfarm auf abgelegenen Pfaden durch dichte Tannenwälder zu jagen. Die schwedische Wildnis, Schlittenhunde und ein Hotel aus Eis erwarten uns.

Vereiste Kurven im Norden Schwedens sind für den Allradantrieb des Range Rover Sport keine Herausforderung
Vereiste Kurven im Norden Schwedens sind für den Allradantrieb des Range Rover Sport keine Herausforderung

Ich schaue aus dem Fenster, während wir immer tiefer in den Wald vordringen. Die ansteigende Straße mit ihren vereisten Kurven ist für den Allradantrieb des Range Rover Sport* keine Herausforderung: Das Fahrzeug reagiert augenblicklich auf die veränderten Straßenbedingungen. Der Motor brummt, vereinzelte rote Holzhäuser rauschen an uns vorbei und die zunehmende Geschwindigkeit lässt meine Vorfreude auf das bevorstehende Abenteuer wachsen.

*Range Rover Sport HSE SDV6 3.0-Liter Turbodiesel mit 8-Gang-Automatikgetriebe und Stopp-Start-System 225 kW (306 PS): Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,7-7,5 l/100km. CO2‑Emissionen kombiniert: 203-198 g/km. Effizienzklasse C

Jonas lernte den Alltag mit den Huskys als Praktikant kennen. Der tägliche Umgang mit den Vierbeinern entwickelte sich schnell zu seiner Leidenschaft
Jonas lernte den Alltag mit den Huskys als Praktikant kennen. Der tägliche Umgang mit den Vierbeinern entwickelte sich schnell zu seiner Leidenschaft
In Nordschweden geht die Sonne bereits nachmittags unter und taucht den vereisten See in ein magisches Licht
In Nordschweden geht die Sonne bereits nachmittags unter und taucht den vereisten See in ein magisches Licht
Vor der Fahrt muss Jonas jedem Husky sein Laufgeschirr anziehen
Vor der Fahrt muss Jonas jedem Husky sein Laufgeschirr anziehen

Jonas führt uns zu den Gehegen der Schlittenhunde. Rund 200 Huskys schauen uns aus ihren blauen Augen an und scharren mit den Pfoten im Schnee. Als Jonas das Gehege betritt, werden sie unruhig. Er kniet sich zwischen die Hunde, streichelt und lobt sie, drückt seine Nase an die Schnauze seines Lieblingshundes River. Dann zieht er acht Tieren das Laufgeschirr über den Kopf und hebt ihre Pfoten durch die Schlaufen. Die Hunde zittern aufgeregt. Sie bellen fordernd, wollen raus. Losrennen, der Sonne entgegen.

Ein Gefühl von Weite und Endlosigkeit

Endlich dürfen auch wir uns auf den Schlitten setzen. Dann lockert Jonas die zuvor in den Schnee gerammten Bremsen – es gibt einen Ruck. Ehe wir uns versehen, rauschen wir auf einem schmalen Pfad durch den Wald. Der Schnee wirbelt unter den Pfoten der Hunde auf, die Luft wird weiß und kalt, der Wind schlägt mir ins Gesicht. Erst jetzt, als die verschneite Landschaft an ihnen vorbeifliegt, sind die Huskys in ihrem Element. Sie bellen längst nicht mehr, sondern sind ruhig und konzentriert, ganz in ihrem Rhythmus. 

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Jonas ist Hundeschlittenführer und hat damit seinen Traumberuf gefunden
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Auf der Huskyfarm nahe Jukkasjärvi leben rund 200 Hunde
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„Die Hunde sind mein Leben“, sagt der Hundeschlittenführer
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Die Hunde vertrauen Jonas und akzeptieren ihn als Anführer
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Die Huskys rennen auf einem schmalen Pfad durch den Wald, bis sie einen zugefrorenen See erreichen
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Schlittenhunde können das Neunfache ihres Körpergewichts ziehen und auf 35 Stundenkilometer beschleunigen, während sie einen Schlitten ziehen

Die Sonne geht bereits am Nachmittag langsam unter und taucht den vor uns liegenden See in ein unwirkliches, magisches Licht. Wir sind allein, und ein Gefühl von Weite und Endlosigkeit durchflutet meinen Brustkorb für einen Moment. Das Knirschen der Kufen ist neben dem Knacken und Knistern des zugefrorenen Sees unter uns das einzige Geräusch in der Stille. „Die Dunkelheit und die Kälte sind unsere ärgsten Feinde. Das muss man mental wegstecken können“, höre ich Jonas rufen. „Aber man wird belohnt, sobald man auf dem Schlitten steht.“

Ja, Belohnung ist wohl das richtige Wort für dieses Gefühl, hinter den Hunden über das Eis zu fliegen. Sie sind zäher als wir Menschen, trotzen dem schneidenden Wind, ziehen das Neunfache ihres Körpergewichts und peitschen den Schlitten auf 35 Stundenkilometer hoch. Ausdauer, Kraft und Kälteresistenz sind ihre Königsdisziplinen. „Wenn ich auf dem Schlitten stehe, empfinde ich eine Mischung aus Glück und Freiheit. Ich liebe es, überall hinfahren zu können“, vertraut Jonas uns zum Abschied an. 

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Die Hunde sind an die extremen Minusgrade gewöhnt
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Der zugefrorene See eignet sich perfekt, um offroad die Grenzen des Range Rover Sport auszutesten
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Wer im Ice Hotel in Jukkasjärvi schlafen möchte, sollte sich auf eine kalte Nacht einstellen
In dem Gebäude ist alles aus Eis – sogar die Cocktailgläser
In dem Gebäude ist alles aus Eis – sogar die Cocktailgläser

Eine halbe Stunde später jagen wir in unserem Range Rover Sport über denselben See. Mein Adrenalinpegel steigt erneut, als wir offroad die Grenzen des Fahrzeugs austesten. Angriffslustig fordern wir das kraftvolle Antriebssystem heraus, verlieren aber trotz der Geschwindigkeit und der extremen Temperaturen nie die Kontrolle – dem SVR-Sportfahrwerk sei Dank. Der dynamische Motor zeigt auf dem vereisten See souverän sein Können und zaubert mir ein anhaltendes Grinsen ins Gesicht. Zum Glück braucht man nicht immer einen Hundeschlitten, um das Gefühl von Grenzenlosigkeit zu spüren.

Das Hotel aus Eis

Gerade als wir auf den verschneiten Parkplatz unserer Unterkunft abbiegen, richte ich mich in meinem Sportsitz auf, um aus dem Fenster zu schauen. Inzwischen ist es dunkel geworden, der Himmel fast schwarz, doch das Ice Hotel in Jukkasjärvi erstrahlt in eisblauem Licht. Der erwartete Temperaturunterschied im Inneren des Hotels bleibt aus, denn hier bestehen Wände, Böden, Decken, Betten, Bänke und Kronleuchter – einfach alles – aus Eis. Jedes Möbelstück ist eine kunstvoll gestaltete Eiskulptur, die modernes Design und die nordische Natur miteinander verbindet. Vor dem Schlafengehen beschließen wir, mit einem Drink auf unser Abenteuer anzustoßen.

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Im Ice Hotel gibt es sogar eine Kapelle aus Eis
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Kronleuchter aus Eis tauchen die Hotelflure in weißes Licht
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Die Temperatur in den Hotelzimmern beträgt frostige sechs Grad unter Null

Barkeeper Frederik begrüßt uns mit seinem Lieblingscocktail „Wolf Paw“ (dt.: „Wolfstatze“), ein Drink mit Preiselbeersaft, der rot durch das Glas aus Eis schimmert. Die eiskalte Flüssigkeit rinnt meine Kehle hinunter. An diesem Abend kondensiert jeder unserer Atemzüge zu weißem Nebel. Aber langsam gewöhne ich mich nicht nur an die Kälte, sondern genieße sie. Als ich später bei minus sechs Grad in meinem Zimmer aus Eis in den vorgewärmten Schlafsack krieche, schlafe ich nicht nur mit dem Geräusch von bellenden Hunden und knirschenden Kufen im Ohr ein, sondern auch mit einem Gefühl von Freiheit und Grenzenlosigkeit.

Barkeeper Frederik schenkt seine Lieblingsdrink aus
Barkeeper Frederik schenkt seine Lieblingsdrink aus
Jedes Möbelstück, jede Säule und jede Wandverkleidung gleicht einer kunstvollen Eiskulptur
Jedes Möbelstück, jede Säule und jede Wandverkleidung gleicht einer kunstvollen Eiskulptur
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